#writingfriday Aufgabe 17 aus April und Aufgabe 18 aus Mai;

Und wieder hänge ich fürchterlich hinterher. Mein Leben ist derzeit etwas… naja, anstrengend. Aber wem sag ich das und wessen Leben ist das nicht ab und an mehr oder weniger. Und dass ich leider auch nicht dazu gekommen bin, mir die Beiträge anderer TeilnehmerInnen anzuschauen, tut mir ganz besonders leid!

Jedenfalls habe ich heute nun endlich die Zeit oder besser zumindest die Muße, mich an der Aufgabe vom 04.05. zu versuchen.

Für die letzte aus April kann ich leider tatsächlich nichts beitragen. Die beiden verbleibenden, Du hast gerade deinen ersten Arbeitstag als Assistenzarzt im Krankenhaus. Beschreibe einer Freundin ein besonders verstörendes Erlebnis.“ und „Bei einem grossen Familienfest erfährst du, dass deine Grosseltern bereits seit vielen Jahren in einer offenen Beziehung leben. Schreib die Szene auf, die sich nach diesem Geständnis ergibt.“ liegen mir auch nach vierwöchigem Drübernachgrübeln einfach überhaupt nicht.

Dafür jetzt hier: „Schreibe das Ende einer Geschichte, ohne zu erzählen, wie das ganze begonnen hat.

Corinna seufzte. Da hatte sie endlich endlich die Lösung des Problems gefunden, das sie seit drei Jahren plagte, und dennoch war ihr Herz nicht leichter. Der Verlust dessen, was sie sich all die Zeit herbeigesehnt hatte, wog so viel schwerer als die Erkenntnis darüber, dass Jochens Tod tatsächlich fingiert war. Langsam drehte sie das Reiseticket, auf dem ihr Name stand, in den Fingern. Während sie dem längst entschwundenen Zug hinterherblickte, füllten sich ihre Augen wieder mit Tränen.

Ich hoffe, das ist Euch nicht allzu kurz! 😉 Vielleicht baue ich aus dieser just gerade entstandenen Idee auch ein Buch! *grübel Wer weiß?

Lieben Dank an Elizzy für diese wunderbare Minivorgabe! ❤

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Aufgabe 7: Die Menschheit entzieht sich ihre eigene Lebensgrundlage.

Und wieder ein Buch (nicht nur für die #zweierlei-Helden-Lese-Challenge) durch, (leider) wieder keine Fantasy, aber wenigstens nicht mit amerikanischen Armeemitgliedern. 😉

Ganz im Gegenteil: äußerst realitätsnah und erschreckend gefährlich direkt aus dem Herzen Europas, genauer gesagt aus Brüssel und einem breiten Netz von europäischen Ländern erzählt der Autor von Korruption und Fischfangquoten, Überfischung und 978-3-8398-1622-6Ausrottung des Fischbestandes sowie internationalen Revierkämpfen undAngriffen bis hin zum Tod einiger Beteiligter. Was mich sehr ermutigt hat, ist der (fiktive?) Widerstand gegen dieses System – leider mit offenem Ende. Aber etwas anderes blieb dem Autor schließlich auch nicht übrig.

 

Meine Rezension zu „Das Meer“ von Wolfram Fleischhauer gibt es bei Lovelybooks.

Vielen Dank an Lovelybooks und den Argon-Verlag für das Rezensionsexemplar aus der Lese- bzw. Hörrunde!

Und meine hier (hoffentlich?) bestandene Aufgabe soll sein: Lies ein Buch mit Blut auf dem Cover. Man möge mir bitte ein Buchcover zeigen, das mehr Blut abbildet als dieses hier…

Zweierlei Helden 07

#writingfriday ähhh Saturday Aufgabe 16 aus April: strahlend weiß und aprilfrisch!

Oh nein! Es ist schon Samstag, und ich habe gestern nicht geschrieben! Aber ich hatte auch etwas ganz wichtiges anderes zu tun. Ich habe mir nämlich ein Mountainbike gekauft und musste es, nachdem ich es heil in mein Auto gestopft und 1nach Hause gebracht habe, natürlich bei dem schönen Wetter gleich einweihen. Deshalb hoffe ich, mir wird verziehen, einen Tag zu spät am #writingfriday teilzunehmen und ich hoffe auch, dass Ihr Spaß haben werdet mit meinem Zahnpastaerfinderbrief!

Verfasse einen Dankesbrief an den Erfinder von Zahnpasta.

Sehr geehrter Herr Zahnpastaerfinder,

ich bin mir nicht sicher, wie oft Sie es schön gehört haben, aber ich möchte Ihnen danken. So sehr, dass ich Sie küssen mögen würde, würden Sie jetzt hier vor mir stehen.

Küssen kann überhaupt erst schön geworden sein, nachdem die Menschen anfingen, nicht mehr nur auf Holzwurzelchen herumzukauen, um ihre Zähne durch den dabei fließenden Speichel zu schützen. Nachdem sie begonnen haben, regelmäßig morgens, abends und optimalerweise auch mittags ihre Zähne mit dem weißen, weißblau oder weißgrün gestreiften und ab und an auch glitzernden cremigen Fluff, den sie mit den kleinen Zahnbürsten überall im Mund und gern auch auf T-Shirt, dem Waschbeckenrand oder dem Teppich zu verteilen.

Ich weiß gar nicht, was ich früher gemacht hätte, nachdem ich herausgefunden oder irgendwo gelesen hatte, dass Zahnpasta, auf Hautunreinheiten verteilt, diese austrocknen und abheilen ließen. Ich hätte all die komischen Sprüche in der Schule, die ich kassiert habe, weil ich irgendwo noch mit weißen Flecken im Gesicht umhergelaufen bin, verpasst. Und meine Pickel wären noch schlimmer gewesen.

Das ist mindestens genau so eine Entdeckung gewesen, wie dass Backpulver, mit der Zahnbürste auf die Zähne aufgetragen, diese weißer erscheinen ließ. Dass man dafür aber ein paar mal mehr zum Zahnarzt hatte gehen müssen, weil die Zähne eben nicht nur hell sondern auch porös oder zumindest ihr Schutzmantel zerstört war, ist eine andere Sache. Dann gab es Flour-Lack, der die Zähne wenigstens gleich wieder richtig braun färbte, damit man sah, was man von solchen Backpulverexperimenten nun hatte.

Hätte ich damals schon nicht nur Zahnpasta sondern auch diese überdimensioniert teure „Putzen Sie den Zahnschmelz wieder drauf“-Zahncreme verwendet, hätte ich vielleicht beides gehabt, helle und gesunde Zähne. So waren sie keins von beidem.

Und auch, wenn Kinder und pubertierende Jugendliche vielleicht noch nicht nachvollziehen können, welches Glück sie haben, sich nicht wie in der Steinzeit mit Holz sondern mit Zahnapsta die Beisserchen sauber und keimfrei halten zu können und gleichzeitig auch der oft nicht angenehme Mundgeruch verschwindet, wegen dem sie durch die anderen Kinder gemieden werden, werden sie früher oder später erkennen, welchen Vorteil das cremige Zeug mit dem mal mehr und mal weniger guten aber immerhin meist frischen Geschmack hat.

Mich würde interessieren, wie Sie damals auf die Idee gekommen sind, eine Paste für die Zahnreinigung zu erfinden. Es würde mich nicht wundern, wenn es Zahnstocher und Zahnseide schon längst vor der Zahnpasta gegeben hätte, denn diesem nervigen Zeug wie die dünnen aber renitenten Häutchen von Maiskörnern oder Apfelkerngehäusen ist ansonsten maximal noch mit den Fingernägeln beizukommen!

Gibt es eigentlich mit trockener Zahnpasta versehene Zahnseide? Das wäre doch mal was…

Nun, endlich, komme ich zum Schluss und entlasse Sie aus dieser Lektüre. Sie, die Sie vermutlich gar nichts mehr von dem Siegeszug der Zahnpasta in der ganzen Welt mitbekommen haben. Ich bin aber sicher, dass viele viele Beziehungen nur Ihretwegen zustande gekommen sind und auch gehalten haben!

Ergebenst – Ihre Nebu

#Motivationsmonster live und in Farbe

Nion von Monstermotivation.de hat uns Monsterhalter aufgefordert, wenn wir Lust haben, doch mal unsere Monster zu portraitieren. Ich bin nicht gut im Zeichnen, aber ich hatte eine andere Idee. Insofern: hier, wenn auch erst einmal nur zwei von dreien, also: *Trommelwirbel*

RikaVictor1

Rikatotokari und Victor 1

RikaVictor2

Rikatotokari und Victor 2

RikaDetails

Rikatotokari, Details

#meetmonsterrikatotokari

VictorDetails

Victor, Details

#meetmonstervictor

Janosch kommt auf jeden Fall auch noch dazu. Bei ihm habe ich überlegt, die Haare nicht zu modellieren wie bei Rikatotokari oder einfach zu kürzen, zu „frisieren“ und überzumalen wie bei Victor sondern tatsächlich die „echten“ Nylonhaare der My Little Ponies zu nehmen. Ich bin gespannt! Aber diesen April weilt er ja in anderen Sphären, weshalb ich ihn zum posieren nicht einfangen wollte.

P.S.: Wenn Ihr mal noch weitere My Little Pony Customs von mir sehen wollt, gibt es hier im Blog die Kategorie MLP und meine Seite bei Deviant Art 🙂

#writingfriday Aufgabe 15 aus April: Unverhofft kommt oft

Heute habe ich mich für eine kurze Geschichte zur Aufgabe Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz; „Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah wie…“ beginnt.

Ich habe letzte Woche das erste Mal auch bei meinen anderern Mitschreibern gestöbert – allerdings finde ich es schwierig, weil ja jeder für einen Monat sich in jeder Woche für ein anderes Writing Prompt entscheiden kann, und ich möchte natürlich nicht irgendwie beeinflusst werden durch etwas, was jemand zu einem Prompt geschrieben hat, was ich noch nicht bearbeitet habe. Drum seht es mir bitte nach, wenn ich immer etwas hinterherhinke mit lesen 🙂

Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah, wie die junge Frau nach vorn katapultiert wurde, raketengleich, nur ungleich plumper, seitlich getroffen von dem LKW mit dem großen Bullenfänger an der Front. Ein amerikanisches Modell, und sicherlich mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs, doch letztlich kam die Frau aus dem Nirgendwo.

Gerade eben noch hatte Lukas die Landstraße entlanggeblickt, die er überqueren wollte, und hatte nur ein paar Fahrzeuge gesehen. Auf der einen Seite einen Trupp Biker, scheinbar unterwegs in allwiederkehrender sonntäglicher Ausflugsgewohnheit, auf der anderen Seite ein Sportwagen mit offenem Verdeck, der im Gegensatz zu den gemütlich und zivilisiert cruisenden Motorradfahrern ordentlich Speed draufhatte. Dem Sportwagen folgte der LKW. Wie schon angemerkt auch mit überhöhter Geschwindigkeit – bei freien und geraden Strecken schafften diese gut motorisierten Maschinen durchaus auch ein gutes Tempo – was man auf regulär zu sehr gefüllten deutschen Autobahnen nicht vermuten mochte. Aber hier hatte ihn offensichtlich kein Fahrzeug ausgebremst und der Wagen hatte genug Zeit gehabt, die Geschwindigkeit zu steigern.

Aber… Lukas hatte nirgends Fußgänger gesehen. Auf der einen Seite der Landstraße war ein Radweg, doch auch der war unbenutzt gewesen. Er selbst stand hier, da an dieser Stelle ein etwas besserer Trampelpfad kreuzte, der ihn auf einer Abkürzung zum Campingplatz zurückbringen sollte, wo er seinen Urlaub verbrachte. Also auch nicht unbedingt der bestbesuchteste Weg mit dichtem Fußgängerverkehr. Und nun – aus dem Nichts aufgetaucht, hatte die Frau auf der Straße gestanden. Sie musste sich regelrecht dort materialisiert haben, nachdem der Sportwagen vorbeigebraust worden war.

Vor Schreck war Lukas noch wie gelähmt. Der Lastwagen hatte nach der Kollision scharf gebremst und war nach ein paar hundert Metern zum Stehen gekommen. Sein Auflaster hatte sich dabei etwas schräg gestellt. Ein entgegenkommender roter Polo hatte ebenfalls eine Vollbremsung hingelegt, nachdem die Frau auf seine Fahrspur geschleudert worden war und der Fahrer ebenso wie Lukas den Schreck seines Lebens bekommen haben musste. Weitere Fahrzeuge näherten sich der Unfallstelle, bremsten teilweise sehr plötzlich ab, rollten teilweise nur heran. Zwei Wagen hielten am Seitenstreifen, einer der Fahrer stieg aus und versuchte, weitere ankommende Fahrzeuge zu warnen. Allerdings war der etwas schief stehende Truck wohl auch auf größere Entfernung ein ausreichender Hinweis darauf, dass hier Vorsicht geboten war.

All das beobachtete Lukas, ohne es vollständig wahrzunehmen. Nach einem kurzen Augenblick – alles war so unglaublich schnell gegangen – war er bei der Frau angelangt, die sicherlich zehn Meter durch die Luft geschleudert worden war und danach noch ein paar Meter über den Asphalt in den Straßengraben gerutscht war. Irgendetwas in Lukas‘ Gedanken sagte ihm, dass für sie jede Hoffnung vergebens sei, aber dennoch konnte er nicht anders, als nach ihr zu sehen und vielleicht doch noch Hilfe leisten zu können. Während er fast bei ihr angelangt war, nestelte er an seiner Jackentasche, um sein Handy herauszunehmen und den Notruf zu wählen – und die paar Sekunden, die er dafür benötigte und den Blick von der Unfallstelle abwandte, reichten, um ihn erneut erstarren zu lassen.

Die Frau war aufgestanden. Gerade wiegte sie ihren Kopf nach rechts und nach links, wie um ihn wieder einzurenken, knackte einmal hörbar mit den Schultergelenken, blickte sich um und sagte: „Keine Sorge, dass ist leider Alltag für mich. Wenn Schutzengel sich nicht anders zu helfen wissen, müssen sie halt auch mal Risiken eingehen.“ Mit diesen Worten drehte sie sich um und ging auf den Waldrand zu, aus dem gerade zwei kleine Mädchen gerannt kamen, die sich vor lauter Angst dort versteckt zu haben schienen.Eines von ihnen deutete auf die andere Straßenseite, wo Lukas einen roten Ball liegen sah.

Aufgabe 6: Das Paradies ist ganz und gar nicht friedlich.

Heute habe ich wieder eine Aufgabe für die #Zweierlei-Helden-Lese-Challenge gelöst 🙂

Wieder ein Buch von Baldacci – wieder ein Thriller mit einem Armee-Soldaten, und absolut großartig. Ich habe mich für die Lösung entschieden, das Buch wieder auf die dunkle Heldenseite zu packen, nämlich, weil ein Mensch getötet wurde. Mehrere Menschen. Ganz schön viele Menschen.am limit

Doch eigentlich gehört es inhaltlich wie auch das Buch von Baldacci zur Aufgabe „dunkler Held auf dem Cover“ auch zur hellen Seite der Macht 😉

Meine Rezension gibt es hier bei LovelyBooks und ich empfehle das Lesen (oder Hören) herzlich weiter!

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#writingfriday, Aufgabe 5 aus Februar: Erinnerungen an die Kindheit

Eine Aufgabe, die ich mir als erste Februaraufgabe herausgesucht habe (auch wenn wir schon April und dann noch nicht mal Freitag haben), lautet:

Sammle spontan 25 Wörter, die Dinge aus deiner Kindheit beschreiben.

Ich bin gespannt, ob ich es schaffe und was dabei herauskommt! 😀
In no explicit order:

  • Schlauchhaargummis
  • Brille
  • Briefmarkensammlungen
  • Rathaus
  • Garten
  • Himmelbett
  • Bruchrechnen
  • segeln
  • Holzfällerhemden
  • reiten
  • Dänemarkurlaube
  • Walkman und Kassetten
  • Heuschnupfen
  • Füllfederhalter
  • Bon Jovi
  • Hanni und Nanni
  • Radiergummitierchen
  • Playmobil
  • Lego
  • Knight Rider
  • SeaQuest DSV
  • Elisabeth Howard: „Ein Mädchen in Paris“ [ok, das waren jetzt mehrere allerdings zusammenhängende Wörter – ich interpretiere „Wort“ hier jetzt mal als gedanklichen Begriff]
  • Fahrradfahren
  • Rollschuhe (die mir den paarweise nebeneinander angeordneten Rollen)
  • 5 DM Taschengeld